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Die Schlagzeile mit frisierten Zahlen

In Insiderkreisen war schnell klar, die Zahlen welche Warner Bros. am Sonntag veröffentlichte, hatten nur eine Aufgabe, das generieren von positiven Schlagzeilen.

Das höchste Einspielergebnis für Warner Bros. hielt nur 24 Stunden, dann mussten die Zahlen ganze $4 Millionen nach unten korrigiert werden, doch zu diesem Zeitpunkt war das Ziel schon erreicht. Warner Bros. hatte seine Schlagzeilen die um die Welt gingen. So hat der Film nun nicht mehr den Rekord für das höchste Einspielergebnis eines Warner Bros. Filmes, diese Ehre gebührt nun wieder dem letzten Harry Potter Film.

Analysiert man die Zahlen genauer so hat Batman v Superman nun einen ganz anderen Rekord für sich, diesen des grössten Fall von einem Freitag auf den Sonntag für eine Comic Verfilmung. Macht sich nun schon schneller ein Einfluss der schlechten Kritiken bemerkbar?

Die Frage ist erlaubt, was darf man um Schlagzeilen zu erhalten? Dieses Vorgehen ist sicherlich nichts neues und man kann argumentieren es handelt sich hier nur um Einspielergebnisse eines Hollywood Filmes, doch hinter jedem Studio stehen heutzutage Conglomerate mit Aktiengesellschaften und solche Schlagzeilen haben dann auch Einfluss auf Aktienkurse. So sind in diesem Fall die Aktien von Time Warner am Montag morgen um 1.5% gestiegen.  Das am nächsten Tag die Zahlen nach unten korrigiert wurden wird natürlich nicht mehr in diesem Ausmass in den Medien kommuniziert und Warner Bros. hat sein Ziel erreicht und die Aktie nach oben getrieben.